Monatsarchiv: Januar 2015

Das Ende

So ihr Lieben, nun kommt das Ende… Nach einigen Turbulenzen über Australien und einem 6h Aufenthalt in Singapur, sind wir nun wohlbehalten, völlig übermüdet (ich zumindest) in Frankfurt gelandet. Insgesamt waren wir dann 24h in der Luft und nun noch 4h Zug fahren.

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Alles in allem 36h unterwegs. Ein ganz schöner Ritt, der sich aber allemal gelohnt hat. All unsere Erwartungen an Neuseeland wurden erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Das Wetter war perfekt und selbst die Einheimischen meinten, vor allen in den Bergen, dass wir einen der seltenen schönen Tage zum Gipfelgucken erwischt haben.  Unsere Hochzeitsreise war einfach traumhaft schön. Wir möchten uns nochmal bei allen bedanken, die uns diesen Traum ermöglicht haben und auch so interessiert unseren Blog gelesen haben. Wer mehr Bilder irgendwann sehen will, der kann auf jeden Fall mehr bekommen. Aber wem die Bilderflut des Blogs reicht, der hat sich hoffentlich unterhalten und informiert gefühlt. Vielleicht gibt’s von unseren anderen Reisen dann auch wieder hier was zu lesen.  Bis dahin…  KIA ORA!

Warten

Nach einigen Turbulenzen und 10,5h Flug, sind wir gut in Singapur gelandet. Nun heißt es noch mal 6 h hier absitzen bis der Flieger nach Frankfurt geht.

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Das gute am Airport, hier gibt’s Klimaanlage. Draußen ist es kuschelige 30 Grad warm und die Luftfeuchtigkeit ist ziemlich extrem.

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Zumindest ist fürs Amüsement gesorgt, kleiner Koiteich,  rumfliegende Vögel und ein Schmetterlingshaus gibt’s hier.  Irgendwo auch einen public Pool. Das wäre unsere Chance gewesen auch mal plantschen zu gehen,  aber unsere Badesachen sind bis auf das Adamskostüm ja leider im Koffer.

Das wars

So, das war nun der Urlaub in NZ.  Unseren Mietwagen haben wir problemlos am Flughafen abgestellt.

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Jetzt heißt es warten, dass es um zwölf losgeht. Und frühstücken muss der Mensch ja auch noch.

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Cola und ein Sandwich für die Dame und eine Bacon & Egg Quiche für den Herren.

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Als wir unsere Koffer eingecheckt und unsre Boarding Pässe bekommen hatten, mussten wir feststellen dass wir nicht zusammen sitzen, sondern durch den Gang getrennt sind. Eigentlich nicht so schlimm, aber fragen kostet ja nix. Also hab ich am Service Schalter mal nachgefragt und die meinten, sieht eher schlecht aus mit Plätzen nebeneinander, aber wenn sich was ergibt dann sind wir die ersten, die berücksichtigt werden. Und siehe da, während wir unser gesundes Frühstück aßen, hörte ich in einem genuschelten Englisch meinen Namen. Also nix wie hin zum Schalter und siehe da, wir können nun nach Singapore zusammensitzen und haben einen Festerplatz, mit der Hoffnung die Berge von oben zu sehen. Ist ja erst Mittag hier.
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Vorletzter Tag

Unsere vorletzter Tag ist angebrochen.  Welch Ausblick, da fällt der Abschied schwer.

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Von der alpinen Bergwelt ging unsere Fahrt wieder durch karges Weideland, vorbei an ein paar Seen, gen Osten mach Christchurch.

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In Christchurch angekommen, haben wir unser Hotelzimmer bezogen und sind anschließend durch einem weiträumigen Park ins Zentrum spaziert. Dort erwartete uns eine Geisterstadt. Wir waren schon etwas überrascht, da die Vorstädte und Außenbezirke eher langweilig und ganz und gar nicht verwüstet aussahen. Durch das schwere Erdbeben 2011 wurde in der Innenstadt ein großer Teil an Gebäuden zerstört. Vieles steht zwar noch, aber auf den zweiten Blick erkennt man, dass vieles gesperrt ist und leer steht.

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Dennoch eine spannende Stadt, die wir zusätzlich mit einer sehr interessanten Rundfahrt in der historischen Straßenbahn erkundet haben. Durch die tollen Erklärungen des Fahrers konnten wir uns ein lebhaftes Bild von den Zerstörungen durch das Beben und den Fortschritt beim Wiederaufbau machen.
Durch das Beben rutschte am 200km entferntenTasman Gletscher ein großer Einbrocken in den See und löste eine 3m hohe Flutwelle aus. Aber auch ein paar bunte Ecken gibt es in der Stadt. Besonders schön ist auch der botanische Garten am Stadtpark.

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Und so geht der vorletzte sonnige Tag in Neuseeland langsam dem Ende entgegen. Morgen Mittag geht der Flieger nach Singapur und dann weiter nach Frankfurt. Am liebsten würden wir hierbleiben.

Wieder Wandertag

Obwohl der Wetterbericht heute Wolken und Regen angekündigt hatte, begrüßte uns der Tag wieder mal mit blauem Himmel und Sonnenschein. Eine geführte Tour ins Hooker Valley stand auf dem Plan. Unerwartet wurde es eine ganz private Tour mit vielen Erläuterungen von Flora und Fauna, sowie der Bergwelt drumherum. Ein Walk von 10 km wurde es für den Anfang.

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Nach der Tour haben wir im Hotel nochmal schnell verschnauft, eine Schicht Sonnencreme nachgelegt und sind zu einer kleinen Tour zum Tasman Lake aufgebrochen,  wo man noch einen kleinen Eisberg sehen kann.

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Trotz Sonnencreme haben wir uns heute doch ganz schön Farbe eingefangen. Deshalb noch schnell zum nächsten Walk durch den restlichen Urwaldbestand dieser trockenen Bergregion. Haben nämlich die Briten nach der Besiedlung platt gemacht, sodass man nur noch einen kleinen Teil Wald hier hat.

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Am Abend zogen dann erstmals Wolken auf.  Deshalb stehen die Chancen einen tollen Sternenhimmel zu sehen eher schlecht. Gut, dass Frank gestern schon einen schönen Schnappschuss gemacht hat.

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Auf ins neue Jahr

Der Regen ist Schnee von gestern,  heute blauer Himmel und Sonnenschein. Von Dunedin wieder in Richtung Alpen, diesmal zum Mount Cook. Zuerst genießen wir den Start des Tages am Strand.

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Von oben ist der Stand auch schön anzuschauen.

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So viel schöne Strände hier. Dazu grüne Wiesen, Schafe und Ruhe. Ein touristischer Stop, der nicht fehlen durfte, die Moeraki Boulders. Steine, die wie Bälle am Strand liegen.

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Natürlich waren wir an einem solchen Platz nicht alleine. Dafür aber bei unserem nächsten Halt bei Oamaru. Eigentlich mit der leisen Hoffnung, dass wir Pinguine sehen. Aber da diese tagsüber auf Fischfang sind und erst zur Dämmerung an Land gehen, keine Chance. Dafür aber ein einsamer Strand mit ein Paar Seelöwen und Vögeln.

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Nach dieser enormen Fülle an himmlischen Plätzen, mussten wir uns von der Beachside verabschieden. Die Fahrt ging wieder ins Landesinnere. Durch endloses, karges Land. Zwischenstopp bei alten Maori Felsenmalereien.

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Entlang an einigen Seen, die von kargen rotbraunen Bergen umgeben war.

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Und dann plötzlich am Horizont unser Ziel – Aoraki oder besser bekannt als Mount Cook. Direkt vor einem unwirklich türkisblauen See.

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Tut uns leid, aber bei dem blauen Himmel und dem höchsten Berg Neuseelands, mussten wir einfach unendlich viele Bilder machen 😉
Und weil so schön war, haben wir noch schnell einen kleinen Walk zum Tasman Gletscher gemacht.

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Bergführer Frank visiert schon mal das Ziel an.

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Nach soviel Naturspektakel gings direkt zum Hotel, wo wir nun zwei Nächte diesen tollen Ausblick genießen können, sofern morgen auch das Wetter mitspielt.
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