Freitag, 24. Juli 2026: eine letzte Radtour

10:00 Uhr, Sonne und leichte Brise

Eigentlich hatten wir heute vor noch einmal zu paddeln. Dich die leichten Wellen auf dem See schreckten mich ab. Deshalb packte Frank das Kajak wieder zusammen und gleich ins Auto. Gegen Mittag starteten wir stattdessen eine kleine Radtour um den Plessow See.

Startklar 
Wieder ein sehr klarer See mit ein paar Badestellen.

Der Radwanderweg führte durch wurzelweiche Waldwege und irgendwann dann auch noch auf einem sehr schmalen Weg am Feld entlang. Da war dann aber nur noch schieben angesagt.

An einer Stelle mussten wir dann doch unter der Autobahn durch, über die kleine Brücke.

Eigentlich wollten wir heute Nachmittag noch zum Weinfest auf den Wachtelberg. Entschieden uns dann aber doch noch die Runde um den Glindower See zu drehen. Weil wir wussten, dass es am kleinen See Restaurant einen schönen Freisitz gibt, machten wir dort Pause auf ein Getränk und einen kleinen Zwischenmahlzeit.

Kirschbier
Haben wir uns geteilt, Abend stand ja noch Grillen an.

Mit Bierchen intus fährt es sich gleich besser.🙁 Der Radweg führte uns am Ziegeleimuseum vorbei. Leider heute geschlossen. Hätten wir uns sonst noch angeschaut.

Am Wegesrand

Am Ende wurde aus der EinSeeumrundung eine ZweiSeenumrundung mit circa 25 km.

Und genau deshalb hatten wir uns dann ein fürstliches Grillabendbrot verdient.😉

Frank am Werke
Für Frank Rinderhüfte und Lammfilet, für mich Schweinespieß und ein Fetapäckchen
Und nun die Preisfrage: Welches Ketchup war augenscheinlich Franks Favorit. Wer es weiß, schicke mir bitte schnell eine WhatsApp und dann gibt es auch ein Ketchup von uns.
Zum ersten Mal Ruderboote gesehen auf den See, ein Neuner.

Da wir ja ohne Elektrofahrräder unsere Touren bestritten haben und wir auch nicht so die Fahrradfahrer sind, haben wir auf den drei Radtouren insgesamt 77 km geschafft. Insgesamt noch drei kleine Paddeltour gemacht. Kommen dabei, wenn wir richtig rechnen jetzt, auf ca. 15 km und wir sind nicht ins Wasser gefallen😉. Wenn wir unsere kleinen Wanderung zusammenzählen, kommen nochmal ungefähr 30 km dazu.

Es war wie immer ein wirklich schöner Urlaub. Für unsere Verhältnisse waren wir auch relativ sportlich unterwegs. Vier mal haben wir Freunde und Familie rund um Berlin besucht. Und ja, wir können uns vorstellen in diesem Bungalow noch einmal Urlaub zu machen. Tolle Sicht auf den Glindower See, schneller Zugang zum Wasser, schöne Radwege und viel Entspannung.

Berliner Weiße mit Schuss auf den Balkon

Donnerstag 23. Juli 2026: Wandertag um den Sacrower See 

Das Wetter war heute wieder sehr windig und so war paddeln für uns heute keine Option. Stattdessen machten wir eine kleine Ausfahrt Richtung Sacrow.

Frank hatte bei seiner OutdoorActive App eine Parkmöglichkeit für das Auto ausfindig gemacht, von wo wir den See umrunden konnten und ein paar Highlights wie die Heilandskirche und das Thusnelda Monument bestaunen konnten. Der Wanderweg war gut zu laufen immer am Ufer entlang mit einigen Badestellen.

Klarer See, blaues Wasser
Auf der Suche nach dem Wanderweg.
Immer durch den Wald.
Da hat Frank doch gleich mal einen Hühnergott gefunden.
Und das in einem See.
Eine Schlammschnecke.
Eine kleine Kröte.

Nach ca. 6 km erreichten wir den kleinen Ort Sacrow. An der ersten Gelegenheit machten wir eine kleine Rast und dann ging es weiter am Sacrower Schloss vorbei zum eigentliche Ziel, der Heilandskirche.

Irgendwie scheinen die Leute, immer was auf die Fliesen zu schreiben.
Auf der anderen Uferseite.
Balance sagt
Und dann kam doch etwas Regen. Aber im Wald waren wir ja relativ gut geschützt.
Noch eine Kröte und davon gab es viele.

Gegen 16:30 Uhr erreichten wir das Auto. Machten uns wieder auf den Rückweg noch ein kleines Zwischenstopp im Supermarkt, um Grillfleisch für morgen zu kaufen. Gegen 17:30 Uhr waren wir dann zurück am Haus. Hatten dort noch Zeit, um uns frisch zu machen für unser Abendessen in der „Alten Überfahrt“.

Aus dem sechs Gang Menü ist am Ende ein neun Gang Menü geworden.. Das Essen war vorzüglich. Nicht umsonst haben sie eine Gault Milliau Empfehlung. Lecker war’s und das alles mit alkoholfreier Begleitung.

Am Ende kamen doch ein paar Kilometer zusammen, und tatsächlich taten mir auch die Füße weh.

Mittwoch 22. Juli 2026: Burg Ziesar

Mal wieder kündigte sich der Tag eher frisch, windig und mit Regenaussichten an, sodass wir unseren Plan heute paddeln zu gehen ad acta legten und nach einer Indoor Aktivität suchten. Da einige Schlösser in der Umgebung in Privatbesitz sind oder nur an bestimmten Tagen geöffnet haben, entschieden wir uns die 50 Minuten Fahrt in Kauf zu nehmen und den Bischofsresidenz in Ziesar uns anzuschauen.

Bergfried
Handshakes

Die Burg war die Bischofsresidenz und im Besitz der Bischöfe von Brandenburg bis ins 16. Jahrhundert. Im 15 Jahrhundert wurde sie als Residenz repräsentativ ausgebaut. Die Burg gliedert sich in ein Wohngebäude, die Kapelle und den Bergfried. Später kamen noch Wirtschaftsgebäude hinzu, ein Storchenturm und eine im Barock angelegte Parkanlage die die Burg umschließt. Im Wohnbereich der Bischöfe befindet sich heute ein sehr sehenswertes Museum.

Mit Wandmalereien
Die Kapelle
Original Wandmalerei aus dem 14 Jahrhundert.
Storchenfamilie luftiger Höhe

Den Ausblick zum Storchenturm hat man natürlich nur vom gegenüberliegenden Bergfried.

Ganz schön viele Stufen nach oben.
Da passe ich gerade so durch.
Starfotograf, ich meine doch Storchfotograf
Störche gucken
Blick ins Land
Vom Strolchenturm ausgehend gibt es einen kleinen Wanderweg circa 6 km über Wiesen. Felder und Wälder…
L
Frank in der Schutzhütte
Frank plündert das Maisfeld und den Birnbaum.

Gegen 17:30 Uhr erreichten wir den Burganlage wieder und machten uns dann mit dem Auto auf zurück nach Werder. Beim Italiener „Bella Vista“ machten wir Halt, um Pizza zu essen.

Scharfe Salamipizza und Rustica mit Schinken und Rucola

Dienstag, 21. Juli 2026: Große Radtour um den Templiner See und Schwielowsee

Heute war der perfekte Tag zum Fahrradfahren. Blauer Himmel, Sonnenschein, leichte Wolken zogen auf und so machten wir uns am frühen Mittag auf in Richtung Templiner See.

Fahrräder warten auf ihren Einsatz.
Nach den ersten Kilometer gute Laune.

Über Geltow ging es erst westlich um den Templiner See Richtung Potsdam.

Erster Halt nach circa 11 km.
Potsdam in Sicht
Dann ging es direkt durch Potsdam mit dem Radel.

Von Potsdam weiter auf der östlichen Seite des Templiner Sees in Richtung Caputh, wo wir den nächsten Halt machten.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken.
Frank hatte die bessere Sicht auf das Haus mit schönerem Foto.
Kleiner Imbiss in Caputh: Fischbulette und Fischbrötchen.

Und weil die Blase drückte😉 und man auch noch ein bisschen Appetit auf einen Nachtisch hatte, kehrten wir gleich ins nächste Eiscafe direkt an der Fähre von Caputh ein.

Eine Seilfähre
Weiter ging’s in Richtung Ferch.
Schon wieder eine Pause.
Wo ist das Haus?

Von Ferch war’s dann auch nicht mehr weit nach Petzow, wo wir das Fahrrad durch die Schlosspark schieben mussten und uns von außen das kleine Schlösschen angucken konnten.

Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt.
Am Standort des Kreuzes war früher die alte Kirche.
Bummi, Bummi …
Domizil nach circa 6 Stunden wieder erreicht.

Und eine fehlt noch, die Fahrerin des Tages😉.

Da kommt sie angeradelt.


Insgesamt waren es circa 39 km, die gar nicht so anstrengend waren, wie ich gedacht hatte. Der Rundweg um die beiden Seen war wirklich schön zu fahren. Immer am See entlang und dann auch direkt durch Potsdam. So haben wir schöne Ecken der Gegend erkundet. Und ich kann behaupten, dass ich auch quer durch Potsdam gefahren bin.

Unsere Aussicht vom Haus am Abend.

Frank ließe es sich nicht nehmen, heute auch wieder am Grill zu stehen.

Chefkoch
Lammlachs und Paprika, Salat und Brot für Frank und für mich die restlichen Nudeln vom Abendessen gestern beim Italiener
Ein bisschen mehr Lilatöne.

Montag 20. Juli 2026: Baberini und Neoimpressionismus

Es ist nicht zu übersehen. Heute war ein trüber und sehr windiger Tag. Am Anfang des Tages wahrscheinlich auch nur 14 Grad. Wegen dem Wind und der Wettervorhersage mit Regen, haben wir dann doch auf eine Radtour verzichtet und sind in Richtung Potsdam gefahren, um uns die Ausstellung des Neoimpressionismus im Barberini Museum anzuschauen. Hauptsächlich wurden Bilder von Paul Signac und Edmond Cross ausgestellt, Vertreter dieser Zeit.

Rechts im Bild das Barberini Museum
Lina wird das bestätigen können. Frank bleibt überall stehen macht Fotos. Und das dauert. 🙂

Das Besondere am Neoimpressionismus ist, dass die Künstler im Tupf oder Punktverfahren gearbeitet haben. Die Farben direkt ungemischt und meist Komplementärfarben nebeneinander aufgetragen haben, so dass man die Tupfen von nahem erkennen kann. Erst aus der Ferne ergibt sich dann ein ebenmäßiges Bild.

Punkte besser zu erkennen.
Kaum zu erkennen, denn es ist ein Nebelbild der Seine. mit viel blau, weiß und gelb Tönen.

Aber auch Monet und Boudin konnte man bestaunen. Beide Vertreter des Impressionismus. Und tatsächlich erkennt man auch Unterschiede zum Neoimpressionismus, der quasi die modernere Form des Impressionismus war. 

Seerosenteich und blühende Seerosen von Monet.
Im Museum Shop musste ich mir natürlich ein paar künstlerisch wertvolle Ohrringe leisten.
Gleich noch ein Armband mitgenommen.
In Shoppinglaune ging es dann weiter zur Einkaufsstraße Richtung holländischem Viertel.

Am Ende kam zu den Ohrringen noch ein paar Sandalen mit herausnehmbaren Sohlen, drei Paar Socken und ein Top hinzu.

Tiefer See
Leckeres Essen im il Teatro am Tiefensee. Eine Empfehlung von Matthias.
Otter oder Nutria?

Diesmal kehrten wir sogar fast im Hellen wieder zu unserem Haus. Aber vorher machten wir noch einen kleinen Stopp im Werderpark, um das Auto aufzuladen. Und da bis 22:00 Uhr Kaufland offen hat, konnten wir so noch in Ruhe Leergut wegbringen und paar Einkäufe erledigen.k

Am Ende kamen doch ein paar Kilometer zusammen.

Sonntag 19. Juli 2026: in den Garten der Welt mit Lina. 

Heute war Frühstück drinnen angesagt, da es heute deutlich windiger und kälter war als gestern. Gegen Mittag starteten wir in Richtung Berlin Marzahn, um unsere Nichte in ihrer neuen Wohnung zu besuchen. Eine kleine Wohnung in der 6. Etage in einem sehr gepflegten Plattenbau. Nicht schlecht für die erste Wohnung. Und auch nicht weit weg von den „Gärten der Welt“, denn da wollten wir mit Lina den Nachmittag verbringen. Sie kannte das Gelände noch nicht. Wir waren zwar vor einigen Jahren schon mal im Frühjahr dort, aber da war die Seilbahn nicht in Betrieb. Heute aber schon.

Es ging hoch hinaus zum Hügel mit der Aussichtsplattform.
Lina mit Onkel Frank
Von dort oben hat man einen schönen Überblick über die Plattenbauten in der Stadt und mit etwas Glück auch den Fernsehturm.
Das Dorf vor den Plattenbauten.
Etwas windig die Frisur sitzt.
Beim Kauf der Eintrittskarten wurden wir nach dem Alter unsere Tochter gefragt. 
Die Gaura fast so schön wie auf Arbeit.
Im Bambuswäldchen
Ein bisschen verzerrt, aber in dem Spiegel sind wir drei zu sehen.
Die zwei Grazien.
Im orientalischen Garten

Planmäßig, wie im Wetterbericht vorhergesagt, begann es mit regnen und einem kleinen Gewitter. Aber glücklicherweise konnten wir uns im orientalischen Garten unterstellen und den größten Regen abwarten. 

Wartezeit überbrücken mit am Handy rumdaddeln.
In der koreanische Abteilung 
Im chinesischen Garten.

Gegen 18:00 Uhr verließen wir dann die Gärten und fuhren zu Lina nach Marzahn, um in einem griechischen Restaurant den Abend ausklingen zu lassen.

Prost, den obligatorischen Ouzo gab’s natürlich auch noch vorneweg.
Vorspeisen
Für mich Salat, gegrilltes Hähnchen und Feta im Blätterteig und für Frank Gyros, Souvlaki, Pommes und Zaziki.und für ihn auch noch einen kleinen Nachtisch Panna Cotta.

Gegen viertel neun brachten wir Lina nach Hause und starteten dann gleich weiter durch nach Neuenhagen. Bei Netti und Carsten hatten wir einige Sachen am Mittwoch vergessen, die wir heute gleich noch einsammelten.

Pünktlich zur zweiten Halbzeit des Finalspiels kamen wir wieder in Haus an.

Samstag 18.06.2026: Doppelbesuch in Wilhelmsruh/ Berlin

Am heutigen Tag, war ein Besuch bei Antje und Rocco in Berlin-Wilhelmsruh am Nachmittag angesagt. Wie wir feststellten wohnt Kristin auch nur zwei Straßen weit von Antje entfernt. Also statteten wir Kristin noch vorher einen Besuch ab und machten einen kleinen Spaziergang in Richtung sowjetischen Ehrenmal.

Am Teich 
Imposanter Aufgang zum Ehrendenkmal.
Riesen Vorplatz

Um zwei waren wir mit Antje und Rocco verabredet, wo es dann lecker selbst gebackene Südharzer Streuselkuchen gab. Da wir uns schon einige Jahre nicht mehr gesehen haben, gab es natürlich viel zu erzählen. Den Abend ließen wir dann im Restaurant Schaukelpferd bei einem sehr leckeren Kalbschnitzel ausklingen.

Kalbsschnitzel für mich mit Kartoffelsalat und für Frank mit Bratkartoffeln und Pfifferlingen.
War ein wirklich schöner Nachmittag und Abend mit den beiden.
Zum Abschluss gab’s aufs Haus, Espresso, LIMONCELLO und Ramazzotti.

Gegen 22:30 Uhr verließen wir das Lokal und gingen zurück zu Rocco und Antjes Wohnung, um unsere restlichen Sachen zu holen. Gegen 23:10 Uhr machten wir uns dann wieder auf in Richtung Werder.

@ Steffen: Ich weiß, du liest diesen Blog und wir haben dich nicht vergessen. Aber nach 23 Uhr wollten wir dich dann auch nicht mehr belästigen und bei dir klingeln. Also sei von uns lieb gegrüßt 🙋🏻🧑🏻‍💻.

Gegen Mitternacht erreichten wir wieder unser Haus, setzen uns noch ein bisschen raus an die frische Luft, und beobachteten den Sternenhimmel.

Und dazu noch ein Gläschen Rosé vom hiesigen Weinberg.

Freitag 17.07.2026: Paddeln auf dem Glindower See und Essen am Mellensee 

Da für heute Nachmittag Regen und Gewitter angesagt war, wollten wir das schöne Wetter am Vormittag noch einmal für eine kleine Paddeltour nutzen. Gesagt, getan.

In Schale geschmissen für die Paddeltour

Diesmal erkundeten wir die nördliche Seite vom Glindow See bis zum kleinen See Restaurant, um dann am Westufer wieder abwärts zur kleinen Insel zu fahren. Dort gab’s eine Komoran Kolonie anzuschauen.

Die ersten Seebewohner gesichtet.
Der Beweis, dass wir wirklich auf dem Boot waren.
Das Ziel vor uns.
Diese Villa ist sicherlich unbezahlbar mit Seezugang und Anleger.
Mal keine Yacht am Anleger.
Der Komoran beobachtet uns.
Bademeister
Lachmöwe sagt mein Handy.
Anblick von hinten.
Wo ein Anleger, da auch ein Boot oder eine Yacht.
Die macht nen Abflug, weil wir sie gestört haben.
Bunte Ruderboote 
Ein tauchender Haubentaucher taucht auf.😉
Der Kapitän von Bert.
Die kleine Insel vor uns.
Die Bewohner
Rechts neben dem Stamm hat sich ein Reiher versteckt. Man sieht noch die Füße.
Von den Kameraden gab’s eine ganze Menge, was man dann auch riechen konnte.
Und wieder in Reiher am Ufer.
Als er uns sah, flog er weg. Haltungsnote 1+.
Weg war er.

Nach circa 2 Stunden paddeln, taten mir dann tatsächlich nicht nur der Po vom Sitzen und die Schultern vom Paddeln weh, sondern auch Arme und Handgelenk. Eine kleine Blase, am Finger ließ sich auch nicht vermeiden.

Gestrandet
Naja, der Hut steht mir nicht besonders gut.
Frank wagte I gleich noch einen Sprung ins kalte Nass. Obwohl so kalt war ja nicht.
Wandbild irgendwo in Potsdam.

Gemeinsam mit Matthias und Melanie fuhren wir dann von Groß Schulzendorf zum Abendessen an den Mellensee. In einem wirklich hübschen kleinen Restaurant, direkt am Wasser, nahmen wir dann ein leckeres Abendbrot zu uns.

Weil es so schön am Mellensee war, blieben wie auch bis 22:00 Uhr dort. Dann schnell zurück nach Groß Schulzendorf und von dort aus wieder Richtung Werder. Gegen 0 Uhr kamen wir dort an. Schon auf der Fahrt merkten wir, dass es gut geregnet haben musste. Am Mellensee zogen zwar dunkle Wolken auf und es grummelte etwas, aber wirklich Regen oder Unwetter kam nicht runter. Leider war dann draußen sitzen in unserem Domizil dann auch nicht möglich, war ja alles nass.

Übrigens habe ich jeden Tag mich ordentlich mit Sonnencreme eingecremt. Heute auch im Gesicht, Arme und Nacken. Aber was hatte ich vergessen? Meine Beine…und jetzt in der Nacht zwirbelt der Sonnenbrand.😱

Donnerstag 16. Juli 2026: Anhängtag

Da die Geburtstagsfeier gestern doch etwas länger dauerte und die Nacht sehr kurz war, blieben wir bis zum Mittag in Neuenhagen bei Netti und Carsten. Nach einem späten Frühstück machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Werder.

Brandenburg…

Am Werderpark steckten wir das Auto an die Ladestation und erledigten währenddessen noch ein paar Einkäufe. Als wir dann gegen 14:30 Uhr wieder am Haus waren, entschieden wir uns gleich noch zum See zu gehen und ein paar Runden zu schwimmen. Dort warteten schon die Graugänse auf uns mit denen wir um die Wette schwimmen konnten.😉🦆🏊🏼‍♂️

Anschließend war Abhängen, Erdbeeren essen und die neue entdeckte Schattenecke am Haus einsitzen angesagt.

Ach schöner Blick auf den See und schattig unter einer Eiche.

Kurz nach fünf machten wir uns dann mit dem Auto auf in Richtung Werder. Für 18:30 Uhr war im Restaurant „Yves‘s“ ein Tisch für uns reserviert. Und vorher wollte ich noch in den Outdoorladen, um ein bisschen auf Schnäppchenjagd zu gehen. Und ich war auch erfolgreich. Nochmal eine kurze leichte Hose, Wandershirt und Hauskleid landeten im Einkaufsbeutel. Und weil Räumungsverkauf war, habe ich auch gut gespart.

Weiter ging’s zum Lokal. Das besondere, es gibt keine feste Karte. Sondern es gibt zwei vegetarische Gerichte, die wahlweise mit Fleisch oder Lachs gepimpt werden können.

Apfel und Rhabarber Spritz
Vorspeise für Frank
Salat: mit roter Beete, karamellisierter Birne und Walnüsse, warmer Ziegenkäse, Salat und etwas Obst für mich. Franks Essen: gerösteter Spitzkohl, Kartoffelstampf, Lammkotelett etwas Salat

Nach einem leckeren Essen und mal wieder ausreichend Gemüse, waren wir fit für einen kleinen Spaziergang durch die Inselstadt. Auf der Havel kam auch gleich Jazz Musik auf einem Schiff daher.

Jazzboot
Hausansichten
Am Wegesrand
Frank und ich

Gegen 20:30 Uhr waren wir wieder am Haus. Pünktlich um den Sonnenuntergang zu sehen.

Frank telefoniert mit Wolfgang

Mittwoch 15. Juli 2026: Erst paddeln, dann Geburtstagsfeier von Netti

Badestelle

Was macht man nicht alles, wenn man noch vor allem anderen Paddeln will und noch eine Geburtstagsfeier vor sich hat? Man steht früh auf, frühstückt einen Happs, um dann 9:30 Uhr am Einstieg zu sein.

Los geht’s gegen 9:30 Uhr
Auch Frühaufsteher 😉
Der guckt immer noch in der Landschaft herum.
Und wir gucken auch.
Ruderboote 🚣 in Warteschleife
Ständiger Beobachter
Gerade gestartet.
Und dann auf die Havel

Werde in Sichtweite

So früh am Morgen zu paddeln hat auch seine Vorteile. Man ist nicht nur quasi alleine auf dem Wasser, sondern kann auch einige Vögel entdecken. Außerdem waren die Motorboote auch noch nicht so zahlreich unterwegs, so dass der Wellengang unser Kajak auch nicht ins Schwanken bringen konnte. Deshalb wollten wir auch nicht mehr direkt bis nach Werder fahren, um noch ohne Wellengang an unsere Einstiegsstelle zu kommen.

Auf dem Rückweg 
Die große Yacht macht bestimmt einen guten Wellengang.
Der Vater vorn weg, die anderen hinterher.

Mit Kaya kommt man natürlich auch den Schwänen ganz schöner nahe. Die haben uns dann mit großen Augen angeschaut haben.

Die auch.

Kurz vor unserer Anlegestelle saß ein Reiher, wie auf dem Präsentierteller vor uns. Und war nicht aus der Ruhe zu bringen.

Unser Bungalow im Hintergrund.
Der macht Yoga.

Nach 1 Stunde 20 Minuten verließen mich meine Kräfte. Die Schultern machten sich bemerkbar. Und wir mussten auch ein bisschen auf die Uhr schauen, weil wir noch eine Fahrt nach Neuenhagen vor uns hatten. Dort waren wir bei Netti zum Geburtstag eingeladen, wo wir dann auch über Nacht blieben.

Frank drehte noch eine kleine Runde alleine.
Kaffeetafel ist schon gedeckt.