13. Juli 2024: Der kleine Boitzenburger

Der Tag startet spät, denn heute war ausschlafen angesagt. Ich hab doch tatsächlich bis um neun Uhr geschafft zu schlafen. Ich im Bett, Frank auf dem auf’m Sofa.😉 Woran das wohl lag?

Früh regnete es und so konnten wir eh erst gegen Mittag in Richtung Boitzenburg starten. Wir hatten uns heute für Wandern entschieden. Also sind wir mit dem Auto ins ca. 20 km entfernte Örtchen gefahren. Sind in die Wanderschuhe geschlüpft und los ging es den kleinen Boitzenburger Rundweg.

Parkplatz vor dem Marshall
Und dann ums Schloss
Angler am Werke
Weiter durch den kleinen Ort
Kann man kaufen, Dach ist schon gedeckt.

Unsere Weg führte uns durch einen Buchenwald.

Entlang an einem Feld.

Weiter zum Zusammenschluss von Buche und Eiche

Weiter über die Brücke zum Schumellensee. Dort erwartet uns eine ruhige menschenleere Badestelle samt Steg und Sprungturm.

Links von der Badestelle führte der Weg weiter durch ein kleines sumpfiges Gebiet. Deshalb hieß es Autan raus, und kräftig einsprühen. Es summte überall und trotzdem ein bis zwei Stiche blieben nicht aus.

Wir blieben ständig stehen, weil uns der Blick in die Landschaft beeindruckte. Fast wie im Urwald kamen wir uns vor.

Von Martin Gropius erbaut.

Um das Schloss herum gab es früher einen weitläufigen Park mit zwei Tempeln (Schlangentempel und Apollotempel), die wir dann auch passierten. Wobei letzterer wegen einer Hochzeit nicht zu fotografieren war. Dafür waren wir dann an der Begräbsstätte der Grafen Familie Arnim von Boitzenburg fast alleine,

Die Bewacher
Gärtnerhaus

Der Rundweg führte auf der Hälfte der Strecke wieder durch den Ort und weiter zur Klostermühle Boitzenburg,

Alte Tankstelle
Blick zur Mühle

An der Mühle erhofften wir uns ein Kaltgetränk. Schliesslich sollte es dort eine Einkehr geben. Aber Pustekuchen. Gaststätte schon lange nicht mehr in Betrieb. Dafür war aber die Mühle noch offen und wir konnten einen Blick hineinwerfen. Natürlich gegen einen kleinen Obulus.

Im Hintergrund die Klosterruine.

In der Mühle gab’s viele Dinge zu bestaunen.

Rechts an der Mühle vorbei sollten wir dem Wanderweg weiter folgen. Gesagt, getan!

Am Wegesrand
Am ganzen Weg am Ufer waren die Bäume angenagt. Der Biber war sehr aktiv oder hatte eine große Familie 😉.
Auf dem Weg zur Klosteruine.

Der Weg ist bekanntlich das Ziel, und eines lag kurz vor dem Ende des Rundweges.

In Richtung Hauptstraße kamen wir dann noch zur Dorfkirche, die doch ganz schön imposant war. Drin gab es die Generalprobe zum morgigen Blaskonzert.

Ein kurzer Blick hinein.

Etwas aus der Puste und mit qualmenden Füßen suchten wir im Marstall nach etwas zu essen. Gegen 17:30 Uhr war dort nichts mehr offen. Ein Stück die Straße weiter fanden wir aber einen kleinen Geheimtipp:

Dieses Hotel und Restaurant wurde auch von der Zeitschrift Landlust gelobt.

Und vom Essen können wir nur den höchsten Tönen reden.

Nachtisch von Frank

Wir hatten heute noch ein straffes Programm. Heute war Dorfbumms in Röpersdorf oder wie man hier sagt, Dorffest mit Tanz und viel Alkohol.

Es gab nicht nur eine Liveband, sondern auch einen DJ und viele tanzwillige Menschen, wenn man auf Helene Fischer steht 😉. War trotzdem schön mal zu sehen, wie das Dorf was auf die Beine stellt. Und eine Erkenntnis des Abends: anscheinende trinkt man zu jeden alkoholischen Getränk immer einen Schnaps 😗. Witziger Weise war die eine Bedienung aus dem Dorfrestaurant am Getränkestand und hat Frank immer mehr Rückgeld gegeben als nötig war. Aber irgendwie hat Frank hier echt Glück. Heute beim Essen wurde ein Getränk ebenfalls nicht berechnet und gestern beim BBQ fehlten auch zwei Getränke. Haben das aber auch erst in der Fewo festgestellt. Ehrlich 😏

Alles in allem waren es heute 17,6 km zu Fuß durch den Wald, vorbei an Seen, Mühle, Ruine etc. Eine schöne Runde mit einigen Steigungen.

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