Vorgestern wie auch gestern Nacht war wieder Sternegucken angesagt. Während wir vorgestern viele Sternschnuppen sehen konnten, gab es diese gestern zwar nicht, aber den Saturn konnte man gut im Teleskop betrachten.
Untermalt wurde das Ganze vom Sound des Fuchses, der sich die Seele auf dem Leib bellte und dazu die Eule, die ihren nächtlichen Rabatz macht.
Tagesprogramm heute: Brüssow Skulpturenpark und eventuell Brennerei, wenn die offen hat. Diesmal aber nicht mit dem Rad, sondern mit dem Auto. Der Muskelkater war ausreichend stark, um heute in das Auto umzusteigen 😉.
Nach 30 Minuten Fahrt erreichten wir Brüssow, ein Ministädtchen. Am Ortseingang fiel uns gleich der pyramidenartigen Hügel auf. Anstelle einer Spitze mit einer Aussichtsstelle. Hier hat sich ein Mann der Stadt gedacht, man bräuchte was Touristisches. Und so wurde ein 23 Meter hoher Erdhügel in Pyramidenform aufgeschüttet, den man begehen kann und eine schöne Aussicht über die Landschaft hat. Sogar bis nach Polen konnte man schauen, auch wenn’s heute anfangs etwas diesig war.




Eigentlich wollte ich in Brüssow in den Skulpturenpark. Aber nachdem wir von außen die Skulpturen betrachten konnten, brauchten wir den Rest auch nicht mehr zu sehen.


Die Kirche konnten wir uns nur von außen anschauen. Tür zu 😏.

Naja, es gab ja noch ein Ziel, das auf der to do Liste stand: Die Likörbrennerei Alrich. Wir hatten erst auf dem Weg dorthin gelesen, dass nur am Mittwoch geöffnet ist. Als wir vor der Tür standen und am Schild lasen, dass man klingeln oder in der Apotheke am Markt beim Chef (also der Apotheker) nachfragen soll. Wir probierten ersteres und siehe da, die Tür öffnete sich. Ein kleiner, auf alt gemachter Verkaufstresen bot sich unseren Augen, ein großes Apothekerregal und der Blick in die Brennerei. Ein weiterer Interessent befand sich schon im Raum, der den Hinweis (Fahrrad vorm Haus = Chef ist da) kannte und war schnell mit seinem Einkauf durch. Wir waren dann alleine mit dem Chef und bekamen eine Einführung in Sachen Kräuterliköre nach alten überlieferten Rezepten. Also alles nur feine heilende Kräuter ggf. mit Zucker und etwas Alkohol 😉.



Und wie soll es auch anders sein, wir haben natürlich was gekauft. Tatsächlich nur aus gesundheitlichen Gründen. Der Kräuterbitter, ganz ohne Zucker, ist ja richtig gesund 😉.

Wenn auch nicht viel, aber immerhin etwas Stadtmauer hatte der Ort zu bieten. Und für uns ganz innovativ und noch nie gesehen, eine Mitfahrbank.

Ziel ausklappen wohin man fahren will und dann hoffen, dass jemand anhält und einen mitnimmt. Quasi Trampen 2.0 😉.
Nach dieser Entdeckung ging es weiter mit dem Auto nach Gramzow. Ein etwas größerer Ort als der vorherige, der heute richtig was für Frank zu bieten hatte.

Da wir erst 16 Uhr dort ankamen, hatten wir noch eine Stunde Zeit zur Besichtigung des Geländes und der Wagons, Loks etc. Aber das reichte am Ende auch.

Besonders toll für mich, eine kurze Fahrt mit der Draisine.

Und das Beste, jetzt haltet euch fest,😄 mit der Draisine konnten wir zum Klohäuschen am anderen Ende des Geländes fahren 😂. Hatten zuzusagen ein festes Ziel vor Augen. Bei der Hitze war es gut, dass es eine kurze Strecke war und nicht eine tagesfüllende Veranstaltung.









17 Uhr schließt das Museum. Also waren wir auch pünktlich wieder raus.

Noch schnell in Richtung Ortskern zu einer Klosteruine.

Viel, war ja nicht zu sehen. Abgebrannt im 18. Jahrhundert Aber immerhin für ein Foto hat’s gereicht😉.
So langsam zogen am Himmel dunkle Wolken auf. Einen kleinen Zwischenstopp mussten wir jedoch noch am Supermarkt machen, Grillfleisch holen. Gesagt, getan, ins Auto gestiegen und dann ging das Gewitter los. Am Bungalow angekommen schüttete es immer noch. Von der Schwüle und Hitze war nichts mehr zu merken. Es wurde geradezu kühl.

Nach etwa 45 Minuten hörte der Regen auf und Frank konnte loslegen. Heute war er mit Abendessen machen dran.

Lecker war’s, Lamm- und ein Rinderfilet, ein Wrap und Gemüsespieß lagen vorzüglich gegrillt auf dem Teller.
